Brandenburgische Historische Studien, Band 8

studien zur landesgeschichte Julius H. Schoeps (Hg.)

Felix Busch.
Aus dem Leben eines königlich-preußischen Landrats

2. Auflage Potsdam 2000, ISBN 978-3-932981-20-3
Aus dem Leben eines königlich-preußischen Landrats
Eine interessante Karriere:
Als Assessor war Felix Busch (1871-1938) bei den Gerichtsbehörden in Spandau und Berlin, sowie an der Regierung in Kassel und im Landratsamt Hanau, dann in verschiedenen Banken tätig, für kurze Zeit dem Landrat in Herford zur Hilfeleistung überwiesen, einige Jahre im Oberpräsidium von Posen - mit einer Bevölkerung von einem Drittel Deutschen und zwei Drittel Polen. Von Posen ging er für ein Jahr zum Staatssekretär an die Berliner Börse; 1905 wurde er mit der Verwaltung des Landratsamtes im Kreis Hörde beauftragt, 1907 ins Finanzministerium berufen, im März 1908 Vortragender Rat (was heute dem Ministererialrat entspricht); 1911 bis 1920 war er Unterstaatssekretär im preußischen Finanzministerium als Nachfolger des zum Reichskanzler ernannten Michaelis.
Theodor Eschenburg, in: Die Zeit, 26. Juni 1992
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